Inklusiv, International und breitensportlich – zahlreiche Neuerungen beim ehemaligen Behindertensportfest

Vor 37 Jahren entstand die Idee in Wilhelmshaven ein Behindertensportfest mit internationaler Beteiligung durchzuführen. Ideengeber und über mehrere Jahre Organisationsleiter war Helmut Möhle. Zum damaligen Zeitpunkt hatte die Idee noch Alleinstellungsmerkmal und bezog sich nur auf behinderte Menschen.

 

Mit zahlreiche Neuerungen wartet das diesjährige 38. InternationaleInklusionsSportfest Wilhelmshaven (kurz: ISW) auf. Die neue Bezeichnung und das modifizierte Logo für das ehemalige Behindertensportfest sind dabei Ausdruck einer inhaltlichen Neuorientierung auf dem Weg zu einer inklusiven Sportveranstaltung. Dabei werden die Sportarten Golf, Segeln und Bowling in diesem Jahr erstmalig angeboten: als inklusive Sportangebote sowohl für Menschen mit- als auch für Menschen ohne Behinderungen.

„Im Zusammenspiel mit den Teams der einzelnen Sportarten“ so der neue Organisationsleiter Jan Alter, „wollen wir eine reibungslose Organisation gewährleisten und die Veranstaltung mittelfristig wieder an Bedeutung gewinnen zu lassen“.

Mit Hartmuth Sager, der seit dem 01.03. die Leitung der Geschäftsstelle in der Bremer Straße 15 übernommen hat und Christiane Plagemann bringen darüber hinaus zwei weitere Mitarbeiter des Stadtsportbundes ihr Know-how und ihre Erfahrungen in die Organisation mit ein. Ebenfalls aktiv eingebunden in die Veranstaltung wird darüber hinaus eine Gruppe von WiKi-Sportlern die im vergangenen Jahr eine Ausbildung zum Assistenztrainer erfolgreich absolviert haben.

Zukünftig soll der Fokus darauf gelegt werden, das ISW als eine breitensportliche Veranstaltung zu etablieren um dem Trend rückläufiger Teilnehmerzahlen entgegen zu wirken.  Nicht zuletzt durch diese Neuorientierung erhofft man sich zukünftig auch mehr Teilnehmer aus der Sportregion (Wittmund, Friesland, Wilhelmshaven).

Ein sehr geringes öffentliches Interesse sorgte in der Vergangenheit dafür, dass sich die Sportler in den allermeisten Fällen vor einer „Geisterkulisse“ präsentierten und nirgendwo so recht Stimmung aufkam. Hierzu werden Gespräche mit Schulen und Vereinen geführt werden um auch in diesem Bereich die Rahmenbedingungen für die [...]